Karte nutzen
Inhalt
Schnellstart (2 Minuten)
- Ort finden: Zoome in deine Region und schau dir die Farbskala (Legende) an.
- Aktuell ansehen: In „Aktuell“ siehst du den derzeitigen Stand der GTS.
- Prognose prüfen: Wechsle auf „Prognose“ und nutze den Regler, um +1 bis +7 Tage zu sehen.
- Jahr vergleichen: Nutze den Jahres-Slider und die Transparenz, um ein früheres/späteres Jahr überzulegen.
Legende & Klick-Popups
Zwei Dinge machen die Karte sehr viel verständlicher:
- Legende: erklärt Skala/Farben. Bei Overlays wechselt die Legende automatisch.
- Klick auf die Karte: zeigt ein Popup mit Werten/Details für die gewählte Kachel.
Tipp: Wenn du unsicher bist, ob „rot“ gut oder schlecht ist: Legende lesen, dann Popup öffnen.
Aktuell vs. Prognose
- Aktuell basiert auf beobachteten/abgeleiteten Daten und ist in der Regel verlässlicher.
- Prognose zeigt eine Modellvorhersage und hilft beim Vorausplanen von Arbeitsfenstern.
Praxis: Plane grob mit der Prognose, bestätige kurz vor der Maßnahme mit „Aktuell“ und einem Blick aufs reale Wetter (Wind/Regen/Temperatur).
Jahr vergleichen
Der Jahresvergleich ist besonders hilfreich, um „früh/spät“ objektiver zu machen: Du kannst ein Referenzjahr auswählen und die Transparenz so einstellen, dass du Unterschiede sofort siehst.
- Frühes Jahr: Wärme kommt schnell, Entwicklung/Blühphasen sind oft vorgezogen.
- Spätes Jahr: Entwicklung verzögert sich, Arbeitsfenster können später kommen.
Overlays
Overlays sind zusätzliche Layer (z.B. zur besseren Orientierung oder thematischen Darstellung). Wenn du das Overlay-Menü siehst, kannst du dort zusätzliche Ansichten aktivieren oder wieder ausblenden.
- Beispiele: Flugwetter, Frost, Sturm, Trachtwetter, Vegetationsbeginn.
- Praxis: Overlays sind super für „Wo lohnt es sich heute?“ und „Wo ist Risiko?“.
Mehr Details: Overlays erklärt.
Standorte & Alarme
Über „Meine Standorte“ legst du einen oder mehrere Orte (z.B. Bienenstände) an und erstellst Alarme. Du kannst dort sowohl GTS-Schwellwerte (z.B. „Vegetationsbeginn“, „Raps“) als auch Wetter-Alarme (z.B. „Flugwetter“, „Frost-Warnung“) nutzen.
- Alarme sind Richtwerte: Nutze sie als Erinnerung/Signal, nicht als starre Regel.
- Benennung: Gib Alarmen sprechende Namen („Raps startet“, „Durchsicht möglich“), damit Push/E-Mail klar ist.
Benachrichtigungen & Verlauf
Unter „Benachrichtigungen“ siehst du den Alarm-Verlauf. Das hilft dir, nachzuvollziehen: Welche Alarme in welchem Zeitraum ausgelöst haben und wie dein Jahr im Vergleich läuft.
Tipps & typische Fragen
- „Warum stimmt die Blüte nicht exakt?“ GTS ist ein guter Indikator, aber Mikroklima, Wasser und Strahlung wirken zusätzlich.
- „Warum springt die Prognose?“ Wettermodelle werden regelmäßig neu gerechnet; Änderungen sind normal.
- „Welche Schwellen soll ich wählen?“ Starte mit Presets, beobachte 1–2 Jahre und passe auf deinen Standort an.
Profi-Tipp: Tal vs. Hang als zwei Standorte anlegen
Wenn du in einer Region mit deutlichen Höhen-/Kaltluft-Unterschieden bist, leg zwei Standorte an (z.B. „Tal“ und „Hang“). So siehst du Unterschiede in GTS/Wetterfenstern oft klarer als in einem Mittelwert.
FAQ
Was ist „richtig“: Karte oder mein Thermometer?
Dein Thermometer ist lokal „richtig“. Die Karte ist ein Flächenwert (Raster/Interpolation) und zeigt Trends/Muster. Nutze beides zusammen: Karte für Überblick, lokale Beobachtung für Entscheidung.
Warum sieht meine Stadt oft wärmer aus als das Umland?
Städte haben oft ein eigenes Mikroklima (Wärmeinsel). Das kann Temperatur und Saisonentwicklung verschieben.
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